Solo Travel - Allein reisen ohne Stress!
Du wolltest schon lange in diese eine Stadt - die steht aber seit x Jahren immer noch auf der To-do Liste weil keiner deiner Reisebegleiter*Innen mitkommt? Wir finden, du solltest auf nichts und niemanden warten, um die Welt zu erkunden! Ganz im Gegenteil: Viele Cities zeigen dir ein ganz einzigartiges Gesicht, wenn du sie auf eigene Faust erkundest. Und so ganz allein, kannst du wirklich mal richtig machen, auf was du Lust hast - ohne Kompromisse!
Also pack deine Sachen und mache dich bereit für unsere Top 3 Solo-Travel-Städte.


Kopenhagen - Hygge und weg!
Lust auf Hygge? Die Menschen in Kopenhagen sind wahre Künstler*innen, wenn es um Gemütlichkeit geht. Wenn du also einmal so richtig abschalten und dich treiben lassen willst, ist Kopenhagen für dich!
Was gibt’s zu tun in Kopenhagen?
Apropos treiben lassen… Warum nicht Kopenhagen einmal vom Wasser aus erleben?
Bei Kayak Republic (SUP rental Copenhagen - KAYAK REPUBLIC) kannst du für dich selbst oder innerhalb einer geführten Gruppentour ein Kayak oder SUP mieten und damit an warmen Tagen den Hafen erkunden.
Wenn du lieber an Land bleibst, entdeckst du Kopenhagen am besten im eigenen Tempo auf dem Leihfahrrad. Radfahren ist hier längst Kultur und so kannst du auch die etwas abgelegenen Ecken erkunden.
Für Fotograf*innen und Social-Media-Mäuse gibt es so viele Motive, dass sogar dreistündige Fotografie-Touren angeboten werden. Was niemand verpassen sollte, ist der Neue Hafen (Nyhavn) mit seinen bunten, windschiefen Häuschen. Ganz zurecht ist er eines der beliebtesten Fotomotive Kopenhagens und mischt sich hervorragend mit der entspannten, maritimen Stimmung der Stadt. Viele andere Sehenswürdigkeiten sind nur einen kurzen Spaziergang entfernt, deswegen kann es hier tagsüber voller werden.
Unser Tipp daher: Lieber früh morgens kommen und den Hafen bei Sonnenaufgang bestaunen.
Lasse dich auf deiner Tour unbedingt auch vom Duft der weltbekannten dänischen Backwaren in die hippen Cafés locken. Hier kannst du nach Herzenslust schlemmen, lesen, dich mit den Einheimischen (ja, auf Englisch) austauschen oder einfach den ruhigen Puls der Stadt genießen.
Was muss ich in Kopenhagen beachten?
Kopenhagen ist eine der sichersten Städte Europas. Allerdings kann es hier leider recht schnell teuer werden. Deswegen solltest du deine Aktivitäten am besten im Voraus recherchieren und geschickt planen. Die gute Nachricht: Es gibt auch einiges, das man (fast) kostenlos machen kann. Wer beim Essen sparen (und good vibes) möchte, spaziert am besten in die industriell angehauchte Gegend Reffen (Reffen Copenhagen Street Food). Mit über 50 Streetfood-Trucks, regelmäßigen Märkten, Freizeitaktivitäten und Konzerten ist dort für wirklich jeden Geschmack etwas dabei.
Warum ist Kopenhagen gut geeignet für einen Solo-Trip?
Keine Neon-Lichter, keine Big-City-Vibes… Stattdessen aber schwankende Boote und freundliche Einheimische. Die Dänen gehören zu den glücklichsten Menschen der Welt und wenn du allein kommst, kannst du dich voll und ganz auf ihren Hygge-Lifestyle einlassen. Für uns ist Kopenhagen daher die Stadt, in der du zu deiner Gemütlichkeit zurückfinden kannst. Dabei wird dir sicher nicht langweilig, denn Kopenhagen hat auch seine bunte Seite!


London - Von Gherkin bis Graffiti
Ob Street-Art Paradies, Reise in die viktorianische Zeit, Foodie-Hotspot, Shopping-Hauptstadt oder Kulturmetropole… Als Solo Traveler kannst du London in dem Licht erleben, das dir gefällt!
Was gibt’s zu tun in London?
Das moderne London
London besitzt eine der größten Skylines Europas. Frei nach britischem Humor tragen viele der Hochhäuser herrlich eigensinnige Spitznamen wie The Cheesegrater, The Gherkin oder The Walkie Talkie. Wenn du dich für moderne Architektur interessierst, nimm dir Zeit, die Viertel City of London, Canary Wharf und South Bank zu erkunden.
Gerade als Alleinreisende*r macht es Spaß, hier mit offenen Augen durch die Straßen zu streifen, Linien, Spiegelungen und Kontraste einzufangen. Zwischen Glasfassaden und überraschenden Blickachsen findest du unzählige Motive für hochwertige Fotos.
Wenn du bei deiner Tour gern tierische Begleitung hättest, kannst du über BorrowMyDoggy (BorrowMyDoggy - Local Dog Walking, Sitting & Holiday Care ) sogar mit einer echten Londoner Fellnase spazieren gehen. Das bringt nicht nur Freude, sondern oft auch charmante Begegnungen mit Einheimischen. Für einen grünen Zwischenstopp gibt es dafür viele schöne Parks in der Stadt. Hyde Park, die Kensington Gardens oder die kleinen Grünflächen entlang der Themse sind perfekt, um kurz durchzuatmen.
Unser Tipp: Beende deine Tour mit Aussicht. Besonders stimmungsvoll ist der Sonnenuntergang hoch über der Stadt. Zum Beispiel im Sky Garden mit kostenlosem 360°-Blick oder vom The Shard.
Das viktorianische London
London kann aber auch ganz anders: nostalgisch, literarisch und ein bisschen dramatisch. Uhrtürme, historische Bahnhöfe, kunstvolle Pubs und der Duft von Tee lassen die viktorianische Ära aufleben. In Londons Vergangenheit zurückkreisen, kannst du innerhalb zahlreicher immersiver Touren oder auf eigene Faust.
Wenn du deine Route selbst gestaltest, kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen, zwischendurch lesen oder schreiben und die Atmosphäre voll und ganz auskosten. Verbringe deinen Morgen zum Beispiel ungestört im Tea House Theatre, wo neben English Breakfast (und natürlich Tee!) auch eine Portion viktorianisches Flair und Theater serviert wird. Bleibe so lange in Leadenhall Market wie du möchtest, erkunde die traditionellen Shops und Cafés. Untersuche Antiquitäten und Kuriositäten in der Cecil Court Gasse oder steige am Bahnhof St. Pancras aus und bewundere die historische Bahnhofshalle.
Wer London mit einem Hang zur Vergangenheit erleben will, sollte sich außerdem Zeit für einen Pub-Stopp nehmen. Besonders atmosphärisch sind etwa The Red Lion, The Blackfriar oder Ye Olde Cheshire Cheese. Hier sitzt man mitten in Londons Geschichte.
Das alternative London
Was viele nicht wissen: London ist ein Street-Art und Alternative-Paradies. Neben einer ausgereiften Skate-Szene gibt es so einige hippe Ecken, in denen das Ausgefallene, Unerwartete und Kreative zu Hause ist.
Leake Street Tunnel ist bekannt für seine lebenden Wände. Denn die 300-Meter lange bunte Graffiti Strecke unter dem Bahnhof Waterloo ist nie so wie du sie letztes Mal vorgefunden hast. Hier hinterlassen Künstler*innen aus aller Welt ihre Spuren. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt zwischen Tags, Murals und Botschaften immer wieder kleine Überraschungen.
Wem das noch nicht genug ist: Die Brick Lane und das angrenzende Viertel Shoreditch sind das Epizentrum der Londoner Street-Art-Szene. Hier findest du nicht nur Graffiti, sondern eine immersive Welt aus Hipster-Cafés und kreativen Restaurants. Dir steht der Sinn nach Vintage-Shopping? Dann ist das bunte Camden Town definitiv einen Abstecher wert! Besuche auch unbedingt God’s Own Junkyard. Diese surreale Galerie ist mit ihren bunten Neonreklamen, Vintage-Schildern und skurrilen Kunstwerken ein Paradies für Fotograf*innen und alle, die Londons schrille Seite lieben.
Was muss ich in London beachten?
Die Briten lieben ihre Hauptstadt. London und das Wetter sind perfekte Gesprächs-Opener in Pubs, Cafés und Teehäusern und werden dir ganz sicher die Herzlichkeit der Briten eröffnen.
Gerade in einer Großstadt wie London solltest du dennoch gut auf deine Wertsachen achten. Vor allem in der U-Bahn, an Bahnhöfen und in belebten Vierteln solltest du Handy, Kamera und Geldbörse nicht lose oder offen tragen.
Was Verkehrssicherheit angeht, wird in Großbritannien auf der linken Seite gefahren. Das ist im Alltag schnell vergessen, vor allem beim Überqueren von Straßen, auf Zebrastreifen oder wenn du dir ein Fahrrad leihst. Also lieber einmal mehr nach rechts und links schauen.
Warum ist London gut geeignet für einen Solo-Trip?
Buckingham Palace, Tower Bridge und Co. kennt jeder. Doch Londons Charakter zeigt sich in kleinen Gassen, Märkten und besonderen Momenten. Als Solo-Traveler ist genau das der Luxus: spontan bleiben und der eigenen Neugier folgen.
Unser Tipp: Schnapp dir dein Handy oder deine Kamera und mache London zu deinem Fotoprojekt. Geh auf Jagd nach Motiven, die die verschiedenen Epochen und Stile der Stadt zeigen. Versuche sie in verschiedenem Licht und aus unerwarteten Perspektiven einzufangen. Am Ende hast du vielleicht nicht nur schöne Erinnerungen, sondern dein ganz eigenes kleines London-Coffee-Table-Book.


Barcelona - Planlos glücklich a la playa
Morgens Café, dann Strand, mittags eine kleine Siesta und dann Kultur und Nachtleben? In Barcelona lässt man den Weg spontan entstehen und lebt in den Tag hinein. Kein Wunder, bei den bunten Seiten, die die Stadt zu bieten hat.
Was gibt’s zu tun in Barcelona?
Die Museen- und Architekturperlen finden sich in Barcelona wie Sand am Meer und nirgends musst du Kompromisse machen. Bleibe genau so lange wie du möchtest und genieße die Kultur der Stadt in vollen Zügen. Wie wäre es mit einem Tag im surrealen Park Güell? Wenn du lieber außerhalb der üblichen Pfade erkundest, findest du sicherlich auch kostenlos einige Relikte des Architekten Gaudí in der ganzen Stadt wie zum Beispiel die Casa Batllo oder das Hospital de Sant Pau. Du interessierst dich außerdem für Mammuts, Aliens, Schokolade oder Parfüm? Egal, was es ist, Barcelona hat wahrscheinlich ein Museum dafür!
Wo wir schon bei Sand und Meer waren, Barcelonas Strände sind wie aus dem Bilderbuch. Spaziere, jogge oder skate die Promenade von Barceloneta entlang, sonne dich mit einem Buch in der Hand oder kühle dich im blauen Wasser ab. Es ist ganz an dir deinen perfekten Strandtag zu gestalten. Wenn dir nach Gesellschaft ist, kannst du auch zu den spontanen Beachvolleyballrunden dazustoßen.
Wenn die Sonne untergeht, spielt sich das Leben in den Bars ab. Einsam wird hier niemand, denn bei der lockeren Stimmung lernen auch Introvertierte im Handumdrehen andere Reisende oder die kommunikativen Einheimischen kennen. Die Spanier wissen wie man feiert und sind mit ihrer guten Laune ganz schön ansteckend. Bestaune Flamenco-Tänzer*innen im Gotischen Viertel, gönn dir einen Wermut in den authentischen Bodegas von Gràcia oder geselle dich zu einer spontanen Runde Kicker mit anderen Barbesucher*innen im Party-Viertel Poblenou. Bier bekommst du in Barcelona schon ab 2€ und es kommt auch noch mit leckeren Tapas. Olivas, Aceitunas, Chorizo… Was mehr können wir sagen?
Wenn du nicht alleine losziehen möchtest, empfehlen wir dir, Teil einer Bar-Tour zu werden. Diese werden partyorientiert aber auch authentisch und kulturorientiert als Führung durch die Altstadtviertel angeboten. So lernst du das Nachtleben auf deine Art kennen und bleibst dabei stets in zwangloser Gesellschaft.
Was muss ich in Barcelona beachten?
Barcelona ist beliebt unter weiblichen Soloreisenden, allerdings sollte man stets auf seine Wertsachen Acht geben, da es in Menschenmengen zu Diebstählen kommen kann. Gerade in der touristischen Straße der Stadt, la Rambla, sollte man auf der Hut sein.
Warum ist Barcelona gut geeignet für einen Solo-Trip?
Einfach loslaufen und sehen, wohin einen das Gefühl treibt. Das kann man nur allein so richtig. Die Leichtigkeit Barcelonas öffnet sich einem schon beim ersten Schritt aus dem Motel One Barcelona, wo kleine Gassen und surreale Bauten von Gaudí zum Schlendern, Schlemmen und unerwarteten Bekanntschaften locken.
FAQs - Was du übers Alleinreisen wissen musst
Ist Alleinreisen gefährlich?
Alleinreisen ist nicht automatisch gefährlicher als andere Reisen. Du bist nur mehr auf dich selbst gestellt. Gute Vorbereitung, ein gesundes Bauchgefühl und etwas Vorsicht helfen enorm.
Unser Tipp: Informiere dich vorab im Web oder an unserer Rezeption, ob es in der Stadt Bezirke gibt, die man meiden sollte.
Ist Alleinreisen teuer?
Nicht unbedingt. Denn du entscheidest komplett selbst, wofür du Geld ausgeben möchtest. Viele Solo Traveller reisen sogar günstiger, weil sie spontaner planen, Street Food essen und eher die Atmosphäre genießen als die nächste Sehenswürdigkeit zu jagen. Mit etwas Planung kannst du also auch solo budgetfreundlich unterwegs sein.
Was, wenn ich einsam werde?
Diese Sorge haben fast alle vor der ersten Solo-Reise. Und ja, es kann Momente geben, in denen du dich einsam fühlst. Gleichzeitig passiert oft etwas Überraschendes: Du kommst schneller mit Menschen ins Gespräch, lernst andere Reisende kennen oder genießt plötzlich die Ruhe ganz bewusst.
Was muss ich Besonderes mitnehmen, wenn ich allein unterwegs bin?
Neben den typischen Reise-Essentials, ist unsere klare Nummer eins für Solo Travel die Powerbank! Wenn du alleine reist, bist du nochmal mehr auf dein Handy angewiesen. Du nutzt es zum Navigieren, kommunizieren, für digitale Tickets, Musik, Fotos, und, und, und… Deswegen ist es super wichtig, dass du es auch unterwegs laden kannst, um stressige Situationen zu vermeiden.
Vergiss auch nicht Notfall-Bargeld und ein kleines Erste-Hilfe- bzw. Selfcare-Set dabeizuhaben. Wir sind auch große Fans von Kopfhörern, da sie der perfekte Schutz vor Lärm oder Langeweile sind.
Wenn du gerne fotografierst aber nicht gerne Fremde nach Bildern fragst, können wir dir raten, einen Tripod für deine Kamera oder Smartphone mitzunehmen.
Was macht Alleinreisen eigentlich so mit einem?
So einiges! Du lernst, Entscheidungen allein zu treffen, Herausforderungen zu meistern und deiner eigenen Intuition mehr zu vertrauen. Viele kommen nicht nur mit schönen Erinnerungen zurück, sondern auch mit mehr Selbstbewusstsein, Gelassenheit und dem Gefühl „Ich kann das.“





