Christmas Around the Motel One World

In diesem Jahr wird es leider nichts mit in die Ferne schweifen an den Feiertagen.
Um Ihnen aber doch ein bisschen internationales Weihnachtsfeeling zu bescheren, teilen unsere Mitarbeiter aus aller Welt und den verschiedensten Motel One Locations ihre Traditionen und Gedanken zum Fest.

Vielleicht greifen Sie ein paar Inspirationen auf, probieren mal etwas anderes ...
Egal, wo und wie Sie feiern - die Motel One Familie wünscht Ihnen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest!

Margaux Collin & Sébastien Bonnet (Motel One Paris-Porte Dorée)
FRANKREICH

Was bedeutet Weihnachten für Sie?
Weihnachten bedeutet für uns in erster Linie ein großes Familien-Dinner, bei dem alle zusammenkommen: Großeltern, Geschwister, Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen. 
Wie läuft das ab?
Am 24. Dezember kommen wir abends zusammen, alle sind aufgeregt und haben sich besonders schick gemacht. Der Esstisch sieht aus wie in einem 3-Sterne-Restaurant, es gibt Foie Gras mit Feigen, Schnecken nach Burgunder-Art mit Knoblauchbutter, Fisch oder einen Kapaun. Die Gläser der Erwachsenen sind mit Rot- oder Weißwein gefüllt, die der Kinder mit "Champomy" (eine Art Apfelschorle). Bevor wir dann den “Bûche de Noël” (Kuchen in Baumform) und den feinsten Champagner dazu trinken - gehen wir erst noch in die Christmette um Mitternacht. 
Gibt es in Ihrem Land eine typische Tradition?
Der Weihnachtsmann - wer sagt da, es gibt ihn nicht!? - kommt nachts in die Häuser und verteilt dort die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Am nächsten Morgen öffnen wir sie dann zusammen - alle noch im Pyjama. Ansonsten ist es hier in Frankreich, dem Land, in dem die Bewirtung von Gästen schon fast zur Kunst erhoben wird, ganz einfach: wir schlemmen uns vom 24. Dezember bis zum 1. Januar durch!

Alexandra Walker (Motel One Glasgow)
SCHOTTLAND

Weihnachten in einem Satz:
Für mich bedeutet Weihnachten, mit Leuten zusammen zu sein, die einen glücklich machen!
Wie feiern Sie?
Jedes Jahr spricht mein Vater einen Toast auf das vergangene Jahr aus. Wir lachen über die Erfolge und schönen Dinge, die passiert sind - und vergessen dabei ganz langsam die weniger positiven Ereignisse.
Dieses Jahr wird es natürlich etwas anders sein - bei so vielen unwillkommenen Veränderungen und Verlusten. Vieles möchte man am liebsten verdrängen - aber genau das macht einen auch dankbar für all die guten Sachen, die man im Leben hat, und weckt Vorfreude auf bessere Zeiten und neue Dinge, die man planen kann. Apropos gute Dinge: An Weihnachten geht es bei uns natürlich auch um Geschenke, Prosecco - und Monopoly spielen!

 

Sina Rutschmann (Motel One Wien-Staatsoper)
DEUTSCHLAND

Was macht Weihnachten für Sie aus?
Weihnachten und die Adventszeit ist für mich die schönste Zeit im Jahr. Ich liebe es, wenn die Straßen und Häuser geschmückt sind und man in Ruhe ein paar Tage mit der Familie verbringen kann. Ich bin gebürtige Bad Reichenhallerin und das schöne ist, dass wir auf dem Land wohnen, wo Traditionen noch wirklich gepflegt werden.
Welche genau?
Ein paar Traditionen halten wir tatsächlich seit der Kindheit aufrecht: Meine Schwester und ich dürfen erst in das Wohnzimmer meiner Mutter wenn abends das „Christkind“ mit der Weihnachtsglocke klingelt. Dann wird ein Lied vor dem Christbaum gesungen und sich Frohe Weihnachten gewünscht. Das Essen am Heiligen Abend war und ist: Würstel mit Kartoffelsalat. Danach gibt es ein leckeres Dessert und selbstgemachten Punsch mit Plätzchen. Später gehen wir dann gemeinsam zur Christmette. Am 1. Weihnachtsfeiertag laden wir unsere Mama immer zum Brunchen ein und nachmittags stehen lange Spaziergänge mit unseren Hunden an, auch um das viele Essen zu verdauen! Außerdem sehe ich mir mit meiner Schwester immer den Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ an - was wiederum der Rest der Familie nicht verstehen kann!

Tamara Garcia Hinojosa (Motel One Barcelona-Ciutadella)
SPANIEN

Auf was freuen Sie sich an Weihnachten am meisten?
Da ich ursprünglich aus Malaga komme, ist es für mich besonders schön, dass ich Zuhause Freunde und Familie wiedersehe. Egal wo wir gerade leben, wir versuchen dann immer alle zusammen zu kommen.
Wie feiern Sie in diesem Jahr?
Normalerweise versammelt sich die ganze Familie bei meinen Eltern. Meine Mutter ist verantwortlich für das ( köstliche!) Essen und danach wird weiter gefeiert mit  Weihnachts-Süßigkeiten und Geschenken. Dieses Jahr wird es leider anders, denn zum ersten Mal kann ich sie nicht persönlich treffen - aber wir werden uns etwas einfallen lassen, um es uns trotzdem schön zu machen.
Gibt es eine besondere Weihnachts-Tradition?
Hier in Katalonien habe ich eine besondere Tradition kennen gelernt: den Caga Tió - ein kleiner Baumstamm, der mit einem lachenden Gesicht bemalt wird, einen Hut aufgesetzt bekommt und in eine Decke gehüllt wird. Am Weihnachtsabend schlagen die Kinder den Stamm mit Stöcken und singen dabei ein spezielles Lied, in der Hoffnung, dem Stamm Geschenke und Süßigkeiten zu entlocken. Wenn die Decke dann gelüftet wird, finden sich dort lauter kleine Spielzeuge und Überraschungen. Und danach - wird der Baumstamm ins Feuer geworfen!  Außerdem essen wir in Spanien an Silvester um Punkt 12 Uhr zwölf "Glücks-Weintrauben" - die wir versuchen, einzeln pro Glockenschlag zu essen. Wer es schafft, alle Trauben rechtzeitig aufzuessen, der hat im nächsten Jahr besonders viel Glück!

 

Alba Digiulio (Motel One Amsterdam-Waterlooplein)
ITALIEN

Was bedeutet Weihnachten für Sie?
Bei uns in Italien feiert man traditionell zu Hause bei der Familie oder mit engen Freunden denn Weihnachten ist ein Fest, das für uns Wiedervereinigung und die Geborgenheit der Familie symbolisiert.
Was mögen Sie an der Weihnachtszeit am liebsten?
Die warme und besondere Atmosphäre, die während dieser Zeit herrscht. In den Städten und deren Straßen und Plätzen riecht es nach Süßigkeiten, überall glitzern Lichter und Dekorationen....und so ein Gefühl von Ruhe und Frieden liegt in der Luft. Und was für jeden Italiener Weihnachten besonders ausmacht ist die ewige Grundsatzfrage, welcher Weihnachtskuchen serviert wird: ein PANDORO oder PANETTONE (Der Pandoro ist ein Hefekuchen ohne die kandierten Früchte, für die wiederum der Panettone bekannt ist).
Und dieses Jahr?
Man merkt natürlich überall, dass in diesem Jahr die Stimmung anders ist. Auch ich werde leider nicht mit meiner ganzen Familie und Freunden feiern können. Aber als gute Italienerin versuche ich, unsere schönsten Traditionen auch jetzt aufrecht zu erhalten, so gut es eben möglich ist: den Weihnachtsbaum und italienische Süßigkeiten werde ich daher mit all meinen lieben Kollegen im Motel One teilen. Uns allen ein frohes und glückliches Weihnachtsfest!

Regina Schobl (Motel One Wien-Staatsoper)
ÖSTERREICH

Was gehört in der Weihnachtszeit für Sie dazu? 
Ein paar Tage vor dem ersten Advent wird die Wohnung dekoriert: Da dürfen der traditionelle Adventkranz und ein roter Weihnachtsstern nicht fehlen, auch ein Adventkalender ist für mich ein Muss! In der Vorweihnachtszeit backe ich immer mit meiner Mutter Plätzchen, die dann an Familie, Freunde und Arbeitskollegen verteilt werden. Dabei hören und singen wir auch Weihnachtslieder. Dieses Jahr werden wir zum ersten Mal einen lebenden Christbaum im Blumentopf bestellen. Der Baum wird etwa zwei Wochen vor Heilig Abend geschmückt - so können wir uns länger daran freuen.
Haben Sie eine Lieblings-Weihnachtstradition?
Eine meiner persönlichen Traditionen, die etwas aus der Mode gekommen ist, ist das Weihnachtskarten schreiben. Besonders schön finde ich Karten, auf denen kitschig, verschneite Landschaften abgebildet sind. So kann ich die Weihnachtsstimmung an Freunde auf der ganzen Welt versenden.
Ist in diesem Jahr etwas anders?
Normalerweise besuchen wir die Familie in Tirol und Burgenland. Aufgrund der aktuellen Situation werden aber mein Freund und ich zu zweit in Wien feiern. Leider müssen wir auch auf den Besuch der Wiener Weihnachtsmärkte verzichten - aber ein selbstgemachter Glühwein und geröstete Kastanien bringen die festliche Stimmung direkt in die eigenen vier Wände!

Kaitlin McKie (Motel One Glasgow)
SCHOTTLAND

Wann beginnt für Sie die Weihnachtszeit? 
Pünktlich um 00:00 Uhr am 1. Dezember gönne ich mir, in voller Lautstärke „Merry Christmas Everyone" von Shakin’ Stevens zu hören - und dann weiß ich, jetzt kann es losgehen! 
Was ist ganz typisch an Weihnachten?
In Schottland muss als erstes der Baum aufgestellt werden. Das ist ein großes Familien-Event - und führt bei uns oft zu Diskussionen, in welchen Farben der Baum geschmückt werden soll. Die Weihnachtssocken hängen wir erst am Weihnachtsabend auf - da wir keinen Kamin haben, an der Garderobe. Sehr kontrovers, ich weiß! An den drei Adventswochenenden sehen wir gemeinsam jeweils einen unserer Lieblings-Weihnachtsfilme an („Der Grinch", „Buddy, der Weihnachtself", „Ist das Leben nicht schön?") - und zum Finale gibt es „Die Geister, die ich rief" am Weihnachtsabend. Jedes Jahr kommen mir am Ende des Films die Tränen und ich merke, warum ich Weihnachten so liebe: es bringt fünf vielbeschäftigte Erwachsene dazu, sich Zeit für die Menschen zu nehmen, die einem am meisten bedeuten! 
Und in diesem Jahr...?
Auch wenn wir diesmal die Vorweihnachtszeit nicht zusammen verbringen können, freue ich mich auf den 25.12. wenn wir mit meinen Großeltern den ganzen Tag lang Geschenke öffnen, gut essen und Buck's Fizz (Champagner mit Orangensaft) trinken bis wir schließlich einschlafen...

 

Gregoire Roussel (Motel One London)
FRANKREICH

Was bedeutet Weihnachten für Sie?
Naja, bei uns läuft das Fest schon immer ein wenig anders als bei anderen ab: Ich bin römisch-katholisch erzogen worden – daher gab es bei uns zuhause keinen Weihnachtsbaum und auch keinen Weihnachtsmann! Unsere Geschenke an Weihnachten bringt quasi Jesus höchst selbst – und legt sie in unsere kleine, aufgestellte Krippe.
Worauf freuen Sie sich besonders? 
Ich lebe und arbeite jetzt zwar in London aber ich und der Rest meiner Familie kommen eigentlich aus dem Burgund – und Teil unserer Kultur ist der exzellente Wein der Region und das gute Essen natürlich, das darf an Feiertagen nicht fehlen! Daher ist mein Lieblingsessen an Weihnachten auch kein Truthahn, wie hier in England üblich – sondern Schnecken!
Joyeux Noël allerseits & hoffentlich auf bald bei Motel One!

... und dazu passt: