Linz-Wien

...mit Umwegen für Gipfelstürmer, Genießer & Kulturliebhaber

Routenvorschlag

5 Tage: 2 Tage Linz + 1 Tag Wachau oder Mariazell + 2 Tage Wien

Strecke:
Linz – Wachau (ca. 1 Std. Auto / 2 Std. Zug)
Wachau – Wien (ca. 1 Std. Auto / 2 Std. Zug)
oder:
Linz – Mariazell (ca. 2 Std. Auto / 4 Std. Zug & Bus)
Mariazell – Wien (ca. 2 Std. Auto / 3,5 Std. Zug & Bus)

Darf's ein bisschen länger sein?  Dann kombinieren Sie doch unseren Roadtrip München-Salzburg ganz einfach mit Linz und Wien! 

Bitte informieren Sie sich über die jeweiligen aktuellen Reisebestimmungen Ihres Bundeslandes.
Übrigens: Mit unseren flexiblen Umbuchungsmöglichkeiten stehen Ihnen alle Optionen offen, auch wenn sich Ihre Pläne mal spontan ändern!


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Stopp 1 - Linz

Unser Motel One Linz

STUCK...

In Linz trifft altehrwürdige Tradition auf neue Moderne. Zwei Facetten, die überall das Stadtbild prägen und die beide einen Blick für sich wert sind.

Beginnen wir aber erstmal am Anfang: Raus aus dem Hotel und direkt rein in die barocke Altstadt. In Linz liegt die nun wirklich direkt vor der Hoteltür und lässt sich bestens zu Fuß erkunden.
Spielerisch geht das auch mit der Visit-Linz-App, in der aktuelle Infos zu Sehenswürdigkeiten, Shops & Co. zu finden sind. Aber auch Routenvorschläge, die man „ablaufen“ kann, Rätsel, in denen man sein Linz-Wissen testet und eine Schnitzeljagd – aber mit Linzer Torten…
Und apropos: Eine kleine Pause in einem Café sollte neben dem Sightseeing unbedingt eingeplant werden, um eine Original Linzer Torte zu probieren!

Zur Orientierung: Shopper führt ein Spaziergang gleich vom Hauptplatz entlang der Landstraße (DIE Shoppingmeile) bis zur Herrenstraße/Bischofsstraße (regionales Einkaufsvergnügen) zum Ziel. Kultur- und Kunstinteressierte schnurstracks zum Schlossmuseum oder zur Donaulände, der Kulturmeile mit dem Lentos Kunstmuseum dem Veranstaltungszentrum Brucknerhaus und – auf der anderen Uferseite - dem Ars Electronica Center.

... ODER STREET ART?

Nordico Stadtmuseum Linz: Im Museum Nordico findet man archäologische, kunst- und kulturgeschichtliche Ausstellungsstücke, die die Entwicklung der Region und insbesondere natürlich der Stadt Linz erläutern. Wechselnde Sonderausstellungen greifen zusätzlich verschiedene Linzer-Themengebiete auf. So auch die aktuelle Ausstellung GRAFFITI & BANANAS - Die Kunst der Straße von Künstlerin Marta Grossi (4. September 2020 – 21. März 2021), die erstmals die Entwicklung von Graffiti und Street Art in Linz dokumentiert.

Mural Harbour:  Der Linzer Handelshafen gilt als Europas größte Graffiti- und Muralismo-Galerie: über 300 Graffitis und Wandgemälde von KünstlerInnen aus 35 Nationen warten hier. Eigentlich ein Muss für Motel One Gäste, da sich der Künstler Skirl, der unser Hotel mit gestaltete, dort auch schon verewigt hat. Geführte Rundgänge erklären die Werke und bei Graffiti-Crashkursen kann man sich selbst versuchen. Vorab-Reservierung nötig!

AEC: Nicht umsonst wurde Linz 2014 zur UNESCO City of Media Arts ernannt, denn unter anderem auch das Ars Electronica Center, das Museum der Zukunft, ist wirklich einzigartig in Europa und sogar noch über die Grenzen hinaus bekannt. Es hat sich zum Ziel gesetzt, die Technologien der kommenden Generationen bereits in der Gegenwart erfahrbar zu machen. 

HOCH HINAUS

Pöstlingberg: Der 539 Meter hohe Linzer Hausberg kann zu Fuß erklommen werden oder mit der Pöstlingbergbahn, die seit 1898 Besucher bequem nach oben chauffiert ( im Sommer fahren neben der modernen Variante auch Nostalgiewaggons). Ausgehend vom Linzer Hauptplatz (Linie 50), passiert sie die Donau, das Ars Electronica Center und führt in 20 Minuten direkt in die Naturoase am Stadtrand. Oben angekommen hat man nicht nur eine schöne Aussicht über die Stadt, über einen kurzen Gehweg erreicht man auch das Wahrzeichen von Linz: die Wallfahrtsbasilika aus dem 18. Jahrhundert "Sieben Schmerzen Mariä". Übrigens: Auf halber Höhe des Pöstlingberges befindet sich auch der Linzer Zoo.

Der "Höhenrausch-Aussichtsturm" kann bis 15. September von Montag bis Samstag von 10:00 bis 16:00 Uhr über das Passage Linz (1. Stock) bestiegen werden. Von 16 bis 23 Uhr verwandelt sich der Turm zum Wolkenkuckucksheim, "einem  künstlerischen Sehnsuchtsort nach antikem Vorbild", wo man den Fernblick genießen, AutorInnen bei Luftschlosslesungen zuhören, das fliegende Schiff bestaunen oder einfach nur in der Bar relaxen und in Gedanken über den Dächer von Linz schweben.

Schlossmuseum Linz: Der Schlosspark hinter den imposanten Gebäuden bietet den perfekten Sonnenuntergangsspot - mit Blick auf Donau, Pöstlingberg und Linz.

RAUF AUFS RAD

Linz liegt direkt am Donauradweg, einer der beliebtesten Radstrecken Europas. Also, das (geliehene) Fahrrad gesattelt und los gehts: Es warten Tagestouren in verschiedensten Längen- und Schwierigkeitsstufen - je nachdem, wie weit die Puste reicht.
Beispielsweise einmal auf den Pöstlingsberg, mit oder ohne Unsterstützung der Bahn, und wieder zurück. Oder die Römer-Radrunde mit Abstecher in die angeblich älteste Stadt Österreichs. Einen guten Überblick über verschiedene Routen gibt es hier.


RAN ANS WASSER

Hafenrundfahrt: Ein "oldie but goldie": Zurücklehnen, ablegen und den Dreiklang aus Kultur, Industrie und Natur erleben, den die Stadt ausmacht. Die Rundfahrten legen am Donaupark ab und führt bequemst an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Sandburg: Nach der Kultur ist vor dem Cocktail: in der ersten Linzer Strandbar, direkt im Donaupark, lässt es sich mit Sandstrand, Liegestühlen und Hängematten erholen. Für das leibliche Wohl ist hier rundum gesorgt! 

Musikpavillon: Ebenfalls im Donaupark spielt hier von Anfang Juli bis 23. August, immer von Mittwoch bis Sonntag bei freiem Eintritt die Musik. Und zwar eine abwechslungsreiche Mischun  aus Folk, Pop,  Blues und Gesang. Am Donnerstag spielen  verschiedene Linzer Blaskapellen auf, der Sonntag  erfreut wieder die Herzen der Jazzfreunde. Das Programm gibts hier.

Donaustrandbad Alt-Urfahr: Einmal Abkühlung mit Blick auf das Linzer Schloss gefällig? Hier wartet ein kleiner Kiesstrand, Schatten spenden Äste alter Pappeln... und vom 5. bis 19. August heißt es auf dem Uhrfahrer Marktgelände „In 80 Speisen um die Welt“! Wenn wir in diesem Jahr schon nicht den Globus bereisen können, die nächstbeste Sommer-Kombi!
Pssst: Wer‘s noch ruhiger mag, der geht zum Winterhafen ein Stück flussabwärts. 


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Zwischenstopp - Wachau

Die Wachau ist ein wahres Genussreich. Das gewundene Donautal erstreckt sich zwischen Melk und Krems mit schroffen Felsen, Weinterrassen und Obstgärten, dazwischen ragen imposante Stifte, Burgen und Ruinen in die Höhe. Nicht umsonst gehört es seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkultur- und -naturerbe. 

Für Genießer: Riesling, Grüner Veltliner und der Neuburger gehören zu den hiesigen Wein-Spezialitäten. Verkosten kann man sie in den Heurigen-Betrieben oder auch in der Weinerlebniswelt der Winzer Krems, der Sandgrube 13, bei einem geführten Weinrundgang. Keine Sorge, liebe Autofahrer und Abstinenzler, es gibt auch eine alkoholfreie Spezialität zu kosten: Die Wachauer Marille ist eine so besondere Aprikosensorte, dass sie sogar ein geschützter Begriff ist und sollte unbedingt hier in Reinform, als Marillenknödel, Marillenmarmelade oder Marillenkuchen gekostet werden.

Aussichtsreich: Die Auswahl an historischen Bauten, die es hier zu besichtigen gibt, ist schier unendlich. Hobby-Rittern und -Burgfräuleins seien neben der Burgruine Aggstein aus dem 12. Jahrhundert auch die Ruine Hinterhaus und die Ruine Dürnstein (beide ohne Eintritt zu besichtigen!) ans ehrenwerte Herz gelegt. Neben individuellen geschichtlichen Bedeutungen und spannenden Aufstiegen bieten sie nämlich außerdem fantastische Panoramen über das Flusstal.

 

 


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Zwischenstopp - Mariazell

Ob im Tal oder auf dem Berg, spazieren, wandern oder klettern:
In der Region rund um Mariazell werden alle Arten von „Gipfelstürmern“ bestimmt fündig.  Wie auf der Gemeindealpe Mitterbach, auf die verschiedene Wege (oder zwei Sesselbahnen) hinauf führen. Anschließend wartet gleich um die Ecke Abkühlung im Erlaufsee.

Auch das Rax-Wandergebiet, ein Stück weiter östlich, ist ein perfekter Ausgangspunkt, um die Natur rund um Wien zu genießen. Hier wartet ein atemberaubender Blick von knapp 2000 Meter Höhe – geht aber auch ganz ohne sportliche Voraussetzungen mit Hilfe der Rax-Seilbahn.

 

 


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WIEN MACHT'S EINEM EINFACH

2019 wurde Wien zum zehnten Mal in Folge zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt. Warum werden Sie bei einem Besuch schnell entdecken, hier nur ein paar gute Gründe dafür:
Die klassischen Sightseeing-Stops präsentieren sich quasi im Vorbeigehen: Wer beispielsweise im Motel One Wien-Staatsoper übernachtet, kann zu Fuß einen Spaziergang durch die Geschichte machen. Entlang der Ringstraße, die einmal komplett um den 1. Bezirk, also die Wiener Innenstadt, führt. Start ist an der Staatsoper, dann schlendert man im Uhrzeigersinn vorbei an Hofburg, Natur- und Kunsthistorisches Museum, Parlament, Rathaus, Burgtheater und das Hauptgebäude der Universität. Von hier aus weiter zur Donau hinab oder in die Schottengasse abbiegen und Richtung Stephansdom laufen - DAS Wahrzeichen Wiens. Unbedingt die über 343 Stufen auf den Südturm hinauf, der Ausblick auf Wien lohnt sich!

Keine Sorge: Wer in einem unserer anderen Motel One übernachtet, einfach zur Haltestelle Stephansplatz fahren und los geht's - denn natürlich ist die Runde auch in entgegengesetzter Richtung möglich. 
Apropos: Auch mit den Öffentlichen ist Wien perfekt zu erobern. Bei schlechtem Wetter fährt alternativ nämlich die Ringlinie der „Bim" (Straßenbahn) den ganzen Ring samt Sehenswürdigkeiten ab. Die App Citymapper verschafft schnell einen Überblick, wie Sie von A nach B kommen.  
Wer lieber mit Fahrrad oder E-Scooter unterwegs ist: Auch in Wien gibt es bis Anfang September extra Pop-Up Fahrradspuren!

KUNST & KULTUR - ABER GAAANZ ENTSPANNT

Das Angebot in Wien ist groß - wenn Ihr Zeitbudget hingegen eher klein ist, hier zwei Hotspots, die Sie je nach Belieben länger oder kürzer erforschen können.

Mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln lässt sich gut das Schloss Schönbrunn besuchen (ÖPNV ca. 30 Min. / Rad ca. 45 Min.): Fans des Royalen können bei einer Schlossbesichtigung das kaiserliche Einfamilienhaus von Innen erkunden - oder einfach nur durch den Schlosspark flanieren. Highlight: Besuch der Gloriette, der Aussichtsterrasse mit wundervollem Blick auf das Schloss und Wien im Hintergrund. 

Das MuseumsQuartier (MQ) gehört zu den größten Kulturarealen der Welt. Praktischerweise vereint es auf einer Fläche von 60.000 m² gleich mehrere Einrichtungen verschiedenster Kunstsparten wie das mumok, die Kunsthalle und das Leopold Museum mit Restaurants, Cafés und Shops. Auf einem der bunten „Enzis" können Sie zwischendurch aber auch einfach nur ein Päuschen einlegen und die postmodernistische Kombination von barocken Gebäuden mit moderner Architektur auf sich wirken lassen.

 

 

 

GRÜNER WIRDS NICHT

Wien zählt zu den grünsten Städten der Welt: Fast die Hälfte besteht aus Parks, Wiesen, Wälder, Weingärten und...
Wien hat einen eigenen Dschungel. Ja wirklich, die Lobau! Im Osten Wiens (Auto ca. 20 Min. / ÖPNV 40 Min.) liegt der „Wasserwald", der mit 2.300 Hektar fast ein Viertel der Gesamtfläche des Nationalparks Donau-Auen ausmacht. Hier können mit etwas Glück Seeadler, Biber und Eisvögel beim Wandern und Radfahren erspäht werden oder Sie machen eine Exkursion zu Wasser: Von der Altstadt fährt das kleine NationalparkBoot direkt entlang des Wiener Donaukanals in den Dschungel (Anmeldung erforderlich).

Die 21 Kilometer lange Donauinsel ist nicht nur das beliebteste Naherholungsgebiet der Wiener, sondern auch für Wien-Besucher, die Abkühlung suchen oder sich sportlich betätigen möchten, eine Oase. Vom Stadtzentrum ist die Insel in wenigen Minuten mit den U-Bahn-Linien U1 / U6 erreichbar. Auf einem ausgedehnten Wegenetz lässt sich Wandern, Joggen, Radfahren und Skaten. In Badebuchten ist Entspannen angesagt und beim Freizeitangebot haben Sie mit Trampolinanlage, KletterparkWildwasserkanal, Bootsverleih & Co. die Qual der Wahl!

Sechs Millionen Quadratmeter umfasst der Prater und kann auf verschiedenste Weise erkundet werden. Zu Fuß, mit einer Rikscha, mit der Liliputbahn, mit dem Fahrrad… Zum Abschluss vielleicht noch eine Fahrt im weltberühmten Riesenrad?

Grinzing, im 19. Wiener Bezirk, hat sich seinen ursprünglichen Charme eines Weindorfs bis heute bewahrt und ist mit seinen historischen Gebäuden aus dem 12.-18. Jahrhundert und einer herrlichen Landschaft beliebtes Ziel für Wiener und Besucher der Stadt. Ein Spaziergang in die Weinberge und danach in einer der vielen Heurigen-Weinstuben einkehren - das ist Wien (Auto ca. 20 Min. / ÖPNV ca. 40 Min.)!

 

IMMER WAS LOS

Dass Sie unbedingt in ein Kaffeehaus gehen sollten um den Wiener Schmäh in Reinform bei einer „Melange" serviert zu bekommen, das dürfte ja klar sein. Daneben gibt es speziell in diesem Sommer aber auch folgendes zu entdecken:

Donauinselfest - bis 20.September 2020. Mit einer 80-tägigen Sommertour durch GANZ WIEN und zwei Festivaltagen auf der Donauinsel wird das Donauinselfest 2020 das längste aller Zeiten. Die #dif20 Sommertour bringt mit insgesamt 100 Acts im Rahmen von 240 Pop-ups die gesamte Programm- und Themenvielfalt des DIF in alle 23 Wiener Bezirke.

Kultursommer Wien dreht auf"- bis Ende August: 2.000 KünstlerInnen, 800 Acts unterschiedlicher Genres, 25 Spielstätten und Locations. Bis Ende August wird die ganze Stadt beim ersten Kultursommer zur Bühne. Mit einem vielfältigen Programm – von Kabarett bis Konzert. Gespielt wird jede Woche Donnerstag bis Sonntag (ausgenommen Public Moves – diese finden täglich statt). Der Eintritt ist kostenlos. Hier geht's zum Programm.

The Art of Banksy - bis 4.Oktober 2020: Die Ausstellung zeigt in den Sophiensälen mehr als 100 Werke des Künstlers – Fotografien und Drucke, einige eigens für die Ausstellung reproduziert. Eine Videodokumentation gibt Einblicke in Leben und Werk. 

Summerstage 2020 - bis Ende September: In diesem Kultur-Kulinarik-Treffpunkt (Roßauer Lände / U4) kann man einen lauen Sommerabend bei einem guten Glas Wein und Musik, direkt am Wasser - und doch mitten in der Stadt - ausklingen lassen.

Filmfestival 2020 #soWIENie - bis 6. September: Seit mittlerweile drei Jahrzehnten lädt die Stadt Wien jeden Sommer zum kostenlosen Kulturgenuss auf den Wiener Rathausplatz ein. 65 Tage lang zeigt das Festival große Musikproduktionen von Opern bis Modern Dance - begleitet von gastronomischen Leckereien unter freiem Himmel. Zum Programm.

 

 


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